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20.10.2017

Die Brandmeldeanlage hatte einen Alarm ausgelöst. Die Erkundung des betroffenen Bereiches ...

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22.08.2010 | Richtiges Verhalten bei Fettbränden!

„Hilfe, es brennt!“ Klar, jeder denkt direkt ein Feuer mit Wasser zu löschen. Doch Vorsicht: Wenn sich Speiseöle und Fette, z.B.: in einer Pfanne oder einer Friteuse entzünden kann der Löschversuch mit Wasser gravierende Folgen haben:

Die Ursache für Fettbrände liegt oftmals beim Menschen. Wie schnell passiert es, dass der Topf oder die Pfanne auf die Herdplatte gestellt wird, das Telefon klingelt und das Steak in der Pfanne vergessen wird. Es dauert eine gewisse Zeit bis etwas passiert, denn Fette entzünden sich erst ab einer Temperatur von ca. 300°C. Erstes Anzeichen für einen Fettbrand ist eine massive Rauchentwicklung. Zu diesem Zeitpunkt besteht noch die Möglichkeit den Topf von der Herdplatte zu entfernen um weitere Wärmezufuhr zu verhindern. In den meisten Fällen gelingt dies, doch in Einzelfällen kommt es auch zur Flammenbildung.
Erste Priorität ist es, Ruhe zu bewahren und auf keinen Fall versuchen das Feuer mit Wasser zu löschen!

Was passiert beim Löschversuch mit Wasser?

Bei der hohen Temperatur des Fettes kommt es bei Zuführung von Wasser zu einer schlagartigen Verdampfung des Wassers. Durch die Verdampfung vergrößert sich das Volumen des Wassers um das 1700-Fache. So werden aus einem Liter Wasser 1700 Liter Wasserdampf. Da ein Topf nur eine Öffnung nach Oben bietet, dehnt sich der Wasserdampf dorthin aus. Millionen kleinster Wassertropfen bilden einen feinen Nebel. Durch die explosionsartige Verdampfung wird das brennende Fett mit aus dem Behälter geschleudert und es kommt zu einer enormen Stichflamme. Diese schlagartige „Wasserverdampfung“ bezeichnet man als Fettexplosion.

Fettexplosionen haben meistens schwerwiegende Folgen. Durch die große Stichflamme kommt es zum Zimmerbrand und auch die löschende Person erleidet oftmals schwerste Verbrennungen.

Bei einem Fettbrand sollte folgendes beachtet werden:

•    Gas- bzw. Stromzufuhr unterbrechen um eine weitere Temperaturzufuhr zu durch den Herd zu unterbinden.
•    Versuchen das Feuer zu ersticken. Dazu einen passenden Deckel auf den Topf legen. Den Deckel längere Zeit auf dem Topf liegen lassen, da es nach einer erneuten Sauerstoffzuführung zu einer weiteren Durchzündung kommen kann.
•    (Lösch-) Decken sind nicht ideal zum Löschen eines Fettbrandes, mit ihnen kann das Feuer nur kurze Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Sie halten der enormen Hitze nicht stand und brennen durch.
•    Auch Pulverlöscher sind ungeeignet. Durch den enormen Druck wird das Fett im Raum verteilt. Da die Temperatur nicht gesenkt wird, besteht die erneute Gefahr einer Durchzündung.
•    Löschschaum ist ein Wassergemisch und darf deshalb auf keinen Fall verwendet werden.
•    Spezielle Fettlöscher (Feuerlöscher der Brandklasse F) sind im Idealfall zu verwenden. Die Feuerwehr Emsdetten ist im Besitz dieses Löschmittels und sollte bei einem Fettbrand auf jeden Fall über den Notruf 112 verständigt werden.


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